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Pulvermetallurgie

Pulvermetallurgie

Besonders in der Autoindustrie gewinnen pulvermetallurgisch hergestellte Teile zunehmend an Bedeutung. Zur Herstellung von Sinterteilen werden Metallpulver mit geringen Mengen an Additiven wie Wachsen und Graphit gemischt. Diese Pulvermischungen werden unter hohem Druck zu so genannten Grünteilen verpresst. Graphit bewirkt dabei sowohl eine Verschleißreduktion des Presswerkzeugs als auch eine interne Schmierung der Pulvermischung, mit Hilfe von Graphit ist so eine maximale Verdichtung möglich.
Durch den Sintervorgang, in dem die Grünteile bis knapp unterhalb des Schmelzpunktes erhitzt werden, erfolgt eine weitere Materialverdichtung. Darüber hinaus geht feiner Graphit im Metall in Lösung und erhöht die mechanische Festigkeit des Werkstückes.

Selbstschmierung

Für selbstschmierende Sinterwerkstücke gibt es spezielle Pulvermischungen. Diese enthalten gröbere Graphite, die beim Sinterprozess nur zu einem geringen Anteil in Lösung gehen. Die Graphitpartikel werden überwiegend unversehrt in die Matrix des Werkstückes eingebunden und werden während der Nutzungsdauer nach und nach freigelegt. Dadurch kann der Graphit seine schmierende Wirkung entfalten.

Konstanz

Nur eine konstante Rohstoffqualität und reproduzierbare Prozessparameter stellen die Maßhaltigkeit und einwandfreie Qualität der pulvermetallurgisch hergestellten Präzisionswerkstücke sicher.

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