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Schmelztiegel - Bewährtes aus Graphit.

Bereits vor mehr als 2.000 Jahren verwendeten Kelten bei der Herstellung feuerfester Keramiken Graphit. Aufgrund seiner hohen Oxidationsbeständigkeit, seiner guten thermischen Leitfähigkeit sowie seines chemisch inerten Verhaltens spielt das „schwarze Gold“ auch heute noch eine wichtige Rolle in der Feuerfest-Industrie: Bei Magnesitsteinen zur Ofenauskleidung und bei Stranggussrinnen. Darüber hinaus wird Graphit als Abdeckmaterial für hochwertige Metallschmelzen eingesetzt um Oxidation zu verhindern.

Für die Herstellung von Feuerfest-Materialien nutzen wir große Flockengraphite mit gut ausgeprägter Kristallstruktur. Diese garantieren eine lange Lebensdauer sowie eine besonders hohe Qualität. 

bleistift - Klassiker aus Graphit.

Seine Erfindung verdankt der Bleistift der Entdeckung einer Lagerstätte in England. Doch damals, um 1550, glaubte man, auf „Bleierz“ gestoßen zu sein. Weil der Rohstoff schwärzte und gut schmierte, spannte man ihn zwischen zwei Holzstäbe und hielt die Urform des Bleistifts in Händen. An das Blei im Stift glaubte man noch bis ins 18. Jahrhundert – als der Chemiker Karl Wilhelm Scheele nachwies, dass es sich bei „Bleierz“ um einen eigenen Stoff handelt: Graphit. Womit der Bleistift eigentlich ein Graphitstift ist.

Sowohl in traditionellen Holzbleistiften als auch in modernen Feinminenbleistiften ist Graphit der zentrale Rohstoff . Der Härtegrad des Stiftes ergibt sich durch das Mischverhältnis von Graphit und Ton.

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